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Startschuss für Praxis-Projekte der Hochschule Rottenburg

Gemeinsam mit ihren „Projektpaten“ tauschten sich 15 Studentinnen und Studenten des Fachs „Wald und Gesundheit“ am 20. April 2018 über Inhalte und Ziele von vier Gruppenprojekten aus. Die dabei aufgegriffenen Ideen stammen aus der ersten „WiNo“ Phase, in der Akteure aus der Nationalparkregion Vorschläge zu innovativen touristischen Angeboten entwickelten. Aufgrund des breiten Spektrums der Teilnehmenden aus den Bereichen Tourismus, Forst, Gesundheit, Regionalentwicklung sowie den Verwaltungen des Natur- und Nationalparks, galt es zunächst, geeignete Ideen auszuwählen. Eine Jury bewertete dazu insgesamt dreizehn Ideen-„Steckbriefe“. In diesem Semester werden zunächst folgende vier Ideen von einer jeweils 3 bis 4-köpfigen studentischen Gruppe bearbeitet:

  • Erarbeitung eines Konzeptes für einen Kur- und Heilwald in Bad Peterstal-Griesbach, begleitet durch Herrn Singer von der Kur- und Tourismus GmbH, die Schlüsselbadklinik, sowie dem örtlichen Revierleiter in Bad Peterstal-Griesbach.
  • Erarbeitung eines Konzeptes zum Erhalt der landschaftsprägenden Heuhütten im Murgtal, unterstützt von Frau Fritz vom Landschaftserhaltungsverband Rastatt.
  • Ausarbeitung eines touristischen Tagesangebots zum Thema „Ein Tag wilder“; als Ansprechpartner und Ideengeber stehen Herr Sönke Birk von der Nationalparkverwaltung und der Landschaftsarchitekt Olfert Dorka zur Seite.
  • Erarbeitung einer Konzeption zu einem „Naturlabyrinth“, als Ansprechpartner begleitet Herr Martin Rimmler von der Nationalparkverwaltung das Projekt.

Im Rahmen einer Exkursion am vergangenen Freitag konnten sich die Studierenden bei bestem Sommerwetter ein Bild vor Ort machen und sich mit ihren Projektpartnern austauschen. Für  ergänzende fachliche Inputs sorgte Herr Pradt, Experte im Bereich Gartentherapie.
In den nächsten Wochen werden sich die Projektgruppen intensiv mit den Ideen befassen und dazu den direkten Draht zu ihren Ansprechpersonen suchen. Gegen Ende des Semesters werden die Ergebnisse in der Region vorgestellt. Der transdisziplinäre „WiNo“ Ansatz greift Aspekte aus Forschung, Lehre und Praxis gleichermaßen auf und soll auch für kommende Semester fortgeführt werden und dazu beitragen, gemeinsam mit der Uni Freiburg ein übertragbares und kontinuierlich einsetzbares Lehr- und Lernkonzept zu entwickeln.

Seitens der Hochschule werden die Teams begleitet von Frau Prof. Dr. Monika Bachinger und dem WiNo-Projektmitarbeiter Hannes Rau.