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Studentische Ideen fuer Naturbildung

Am 26. Juli 2017 stellten Studierende der Universität Freiburg im Nationalparkzentrum am Ruhestein ihre Ideen vor, wie Natur und Geschichte der Nationalparkregion in neuen Bildungsangeboten erlebbar gemacht werden können (Veranstaltungsflyer). Zuvor hatten sie sich im Rahmen von Lehrveranstaltungen unter der Leitung von Frau Dr. Regina Rhodius (Geschäftsführerin des Wissensdialogs) mit verschiedenen Formen und Möglichkeiten der Wissenskommunikation vertraut gemacht. Dies geschah nicht nur in den Räumen der Universität Freiburg, sondern auch vor Ort in der Nationalparkregion, z.B. bei einer Führung durch die Glashütte Buhlbach durch Dora-Luise Klumpp (Vorsitzende des Fördervereins Glashütte Buhlbach) sowie einer von Dr. Sebastian Schwab (Leiter der Natur- und Wildnisbildung im Nationalpark Schwarzwald) geleiteten Exkursion rund um den Wildsee.

Die den fast 30 Zuhörenden präsentierten Ideen reichten von einer historischen, mit theatralischen Mitteln umgesetzten Führung über den Einsatz eines Mini-Geo-Guide zur Vermittlung von Wissen über Urwaldarten, die Erstellung von Postkarten durch Besucherinnen bis hin zu E-Learning-Angeboten. Im anschließenden Gespräch erhielten die Studierenden zahlreiches Feedback von Dora-Luise Klumpp, Dr. Sebastian Schwab, Axel Singer (Geschäftsführer der Kur- und Tourismus GmbH Bad Peterstal-Griesbach) und Frau Prof. Dr. Barbara Koch (Projektleiterin des Wissensdialogs und Studiendekanin an der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Universität Freiburg). Auch in den Reihen der Zuhörerschaft waren viele Fachleute vertreten, die fundiert Anregungen gaben und nachfragten.

Axel Singer ermutigte die Studierenden, an ihren Ideen "dran zu bleiben" und in die Umsetzung zu gehen. Das Potenzial dafür hätten alle präsentierten Ideen; auch sei der Lerneffekt bei der Auseinandersetzung mit praktischen Aspekten der Umsetzung hoch. Er wies darauf hin, dass eine Projektgruppe aus dem vorangegangenen Studienjahr mit ihrer Idee und der Unterstützung durch Praktiker bereits auf dem Weg in die Umsetzung sei.